



Druckgrafische Arbeiten
Ausstellungseröffnung: 20. Februar, 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Jörg Sommer, Vorsitzender
Einführung: Nicola Manitta, Kunstvermittlerin
Ausstellungsdauer: 20. Februar – 29. März 2026
Finissage: 29. März, 11 - 13 Uhr

Im Saarland geboren. Lebt und arbeitet in Leipzig.
Er sagt über sich:
"Ich bin Druckgrafiker aus Passion!
Die Druckgrafik betrachte ich nicht als "schmückendes" Beiwerk, als Erweiterung des Repertoires wie bei einem Maler oder Bildhauer, nein, für mich ist das künstlerische Drucken Hauptweg, Laboratorium und großes Experimentierfeld. Der Reiz der Alchemie der "Schwarzen Kunst", das jeder Drucktechnik eigene Prozedere, die unterschiedlichen und unverwechselbaren Charakteristika aller druckgrafischen Disziplinen, sei es die Radierung mit all ihren Facetten, sei es der Holz- oder Linolschnitt, die Lithographie, der Siebdruck oder der sehr aufwendige und heute leider schon fast in Vergessenheit geratene Lichtdruck; sie alle ziehen mich in ihren Bann und überall dort herrscht für mich Neugier, Fazination, Kunstwollen und Tatendrang."
Patrick Fauck


"Wie kaum ein anderer hat sich Patrick Fauck so bedingungslos der Grafik verschrieben. Seine Leidenschaft und die Magie der "Schwarzen Kunst" sind in jedem seiner Blätter zu spüren, die er in unterschiedlichen Techniken wie beispielsweise dem nur noch selten verwendeten Lichtdruck ausführt. Zur handwerklichen Perfektion kommt eine einfühlsame Umsetzung gegenwärtiger Themen, die auch die kleinen menschlichen Unzulänglichkeiten tiefgründig und zugleich humorvoll aufgreifen.
Faucks Bilder zeigen Situationen, die vertraut erscheinen, aber dann überraschende Gedanken hervorrufen könnnen, die die Alltagsituation in einem anderen Licht erscheinen lassen. Anspielungsreiche Kombinationen sind bei ihm nicht nur intellektuelles Amüsement, sondern führen mitunter zu überraschend tiefgehenden Einsichten.
Die Motive, die er im Alltag, in den Medien und in der Kunstgeschichte findet, setzt er oft zu absurd-surrealen Blättern zusammen, die er mit wortwitzigen Titeln versieht, die hintersinnig noch tiefer in das vielschichtige Universum des (...) Patrick Fauck führen."
Hanneke Heineman
(Kunsthistorikerin, Frankfurt/Main 2018)